Slavoj Zizek: Die Krise bietet keine Katharsis, sie schürt unsere Fesseln noch enger

Zizek: „Wir dürfen nicht einfach den Zug der Geschichte mitfahren, wir müssen die Notbremse ziehen bevor wir an die Wand fahren. Das müssen wir uns bewusst machen, es hängt alles von uns ab. Wenn wir die historische Entwicklung einfach so weiterlaufen lassen, dann wird es in einer noch nie dagewesenen sozialen und ökologischen Katastrophe enden. Wir müssen endlich handeln, ohne darauf zu hoffen, dass ein großer Anderer oder die Geschichte auf unserer Seite ist. Niemand ist auf unserer Seite.“


3 Antworten auf “Slavoj Zizek: Die Krise bietet keine Katharsis, sie schürt unsere Fesseln noch enger”


  1. 1 Willy 31. August 2009 um 16:15 Uhr
  2. 2 jonjon 22. September 2009 um 9:06 Uhr

    Tja, da hat Zizek wohl vermutlich recht: Die Banken sind ja auch größer und dadurch also noch ein bisschen mehr „too big to fail“ als vorher.
    Schön und das einzig hoffnungsvolle ist, dass jemand der so populär wie Zizek ist, marxistische Kritik (sein Kommentar zu Madoff z.B.) im Fernsehen verbreitet.
    Nur bräucht es halt mal eine Linke und nicht nur vereinzelte Leutchen, die wirklich hinter dieser Kritik steht.

  1. 1 Audiolith, Blumentopf, Zizek und so weiter « meta.blogsport Pingback am 28. August 2009 um 18:08 Uhr
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