Archiv der Kategorie 'Rassismus'

(Un)möglichkeit der Kritik im Postfordismus

kritnet

Hinterland Magazin & Netzwerk Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung laden ein zu einem

Gespräch über die
(Un)möglichkeit der Kritik im Postfordismus
Positionierungen zwischen Akademie und Aktivismus

Öffentliche Abendveranstaltung der 5. Arbeitstagung des Netzwerks kritische Migrations- und Grenzregimeforschung

Freitag, 25. Februar 2011
19.30 Uhr
EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, München

Es diskutieren:

Uli Brand. Professur für Politologie an der Universität Wien, langjährig aktiv im BUKO und Mitbegründer der Assoziation kritische Gesellschaftsforschung
Marion von Osten. Professorin für bildende Kunst an der Kunstakademie Wien, langjähriges Mitglied von Transit Migration und Initiatorin diverser Politik-Künstlerischer Aktivitäten
Thomas Seibert. Vorstandsmitglied von attac und der Stiftung soziale Moderne, wissenschaftlicher Beirat der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Mitglied der Interventionistischen Linken
Klaus Schönberger. Dozent für Kultur- und Gesellschaftstheorie an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und Mitherausgeber verschiedener Bücher und Plattformen, die sich mit politischen Organisationsformen befassen
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Entfällt: Postkoloniale Perspektiven auf Migration und Entwicklung

Die Veranstaltung entfällt, da die Referentin auf Grund von Witterungsbedingungen leider nicht nach München kommen kann!

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. María do Mar Castro Varela

Postkoloniale Perspektiven auf Migration und Entwicklung

2. Dezember 2010 | Eine-Welt-Haus München | Weltraum Souterrain | Schwanthalerstr. 80 | Beginn 19.30 Uhr | Eintritt 2/3 Euro (nach Selbsteinschätzung)
grenzposten >> oeku-buero münchen | [muc] münchen postkolonial

Es sind die anderen, die migrieren, die anderen, die sich entwickeln müssen und natürlich auch die anderen, die sich zu integrieren haben. Aber wer sind eigentlich diese anderen oder besser, wie werden sie zu den anderen gemacht? Und wer bestimmt die Normen und Regeln, nach denen diese sich dann zu „integrieren“ und zu „entwickeln“ haben? Die Frage, wer dazugehört und wer nicht, die Frage, wer Teil einer Bevölkerung ist und entlang welcher Normen und Herrschaftsmechanismen der Ein- und/oder Ausschluss von Menschen verläuft ist nicht nur in den aktuellen Auseinandersetzungen um Migration und Integration zentral, sondern auch eine zentrale Frage postkolonialer Theorie. Rassismus als konstitutives Element für die Schaffung einer Bevölkerung wird in hier ebenso in den Blick genommen wie die Disziplinierungs- und Normalisierungsprozesse über die Bevölkerungen regiert werden. Die Frage „Wer gehört zur Bevölkerung?“ ist deshalb unserer Meinung nach nicht nur eine analytische, sondern auch und vor allem eine politische, die auch andere politische Auseinandersetzungen, wie beispielsweise antirassistische Praxen oder die Forderungen nach Bewegungsfreiheit und gleichen Rechten für alle, in den Blick nimmt.

Prof. Dr. María do Mar Castro Varela ist Diplompsychologin, Diplompädagogin und promovierte Politologin. Seit 2007 ist sie Professorin an der Alice Salomon Fachhochschule in Berlin. Ihre Schwerpunkte sind Rassismus, Gender und Queer Studien sowie Postkoloniale Theorie.

Sarrazin wegschaffen!

Hier eine einfache (legale) Aktion, die die Möglichkeit bietet, euren
Unmut über Sarrazins unsägliches Buch „Deutschland schafft sich ab“ und
dessen erschreckende Resonanz zu äußern.

Geht in ein Buchkaufhaus, nehmt ein Exemplar des Buches vom Stapel und
stellt es in ein Regal, das euch passend vorkommt, z.B. Horror,
Science-Fiction/Fantasy, Nationalsozialismus…

Wenn genug Leute mitmachen, wird das Buch ein Stück weit aus dem Verkehr
gezogen, gleichzeitig können sich Menschen darüber amüsieren oder
ärgern, wenn sie es unerwartet woanders finden.

Bitte verbreitet diesen Aufruf weiter.

Klare Worte

hat Judith Butler beim Berliner CSD gefunden, wo sie einen Preis für Zivilcourage erhalten sollte. Da sich die Veranstalter_innen des kommerziellen CSDs nicht von rassistischen und islamophoben Äußerungen distanzierten und sie sich nicht vor den Karren von Organisationen spannen lassen wolle, die im Namen einer queeren Gemeinde Kriege führten und Bündnisse eingingen, in denen Rassismus und Antisemitismus geduldet wird, lehnte Judith Butler den Preis ab. Stattdessen lobte Butler Organisator_innen des transgenialen CSDs und ließ die Laudatorin Renate Künast ebenso wie den engelsbeflügelten Moderatoren sich selbst blamieren.

Gut so Judy!

„Hitlers afrikanische Opfer“ Lesung mit Raffael Scheck

Lesung mit Raffael Scheck
Ort: Kulturladen Westend | München
Ligsalzstraße 44 (U-Bahnhaltestelle Schwanthaler Höhe)
Eintritt 3,-/2,-

Bisher hatte die historische Literatur der Wehrmacht für den Krieg gegen Frankreich im Allgemeinen ein korrektes Verhalten bescheinigt, das in scharfem Kontrast zur deutschen Kriegführung im Osten stehe. Aufgrund der Archivquellen, die Raffael Scheck erschlossen hat, ist dieses Bild nicht länger aufrechtzuerhalten. (mehr…)

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Warum ist das jetzt so neu? Dass sich Frauen und Mädschen in der rechtsextremen Szene tummeln ist eigentlich nix neues….neu ist vielleicht, dass auch hier ein ambivalentes Gendersein schlummert. Da gibt es die szenischen Reenies (wahrscheinlich ist mit diesem Begriff genauso aufzupassen, wie mit dem Begriff des Skins, der ja sowohl in subkulturellen, links- und unpolitischem Hintergrund beheimatet war und ist, als auch in eindeutig rechtsextremistischer Szene.. ich spreche jetzt aber von den Reenies und Frauen, die sich eindeutig einem rechtsextremistischen Gedankengut zuordnen lassen), die innerhalb der Rechten ihr – Achtung, Diskussionen bitte – männliche, harte Seite auspacken und modellieren, das hat mir dem Heimchen am Herdchen wenig zutun. (mehr…)

nationaler feminismus? rechtsextreme feministinnen?

Was ist das denn? Frauen, die sich in der Rechtsextremen Szene tummeln, beschränken sich doch als „dumme Hausweibchen“ auf das bewundern und bekochen ihrer hart prügelnden Kameraden?
So wie Palitücher und Che Guevara schon einige Zeit nicht mehr ausschließlich linke Aushängeschilder oder popkulturelle Accessoires sind, sondern auch in der rechtsextremen und neonazistischen Szene als Deko verwendet werden, bedient sich die (weibliche) rechtsextreme Szene inzwischen auch im feministischen Baukasten. Mit der Rattenfänger-Theorie hat das meines Erachtens weniger zu tun.
Das jungfeministische Buch „Neue deutsche Mädchen“ hat mit diesen Deutschen Deerns zwar auch nichts zu tun, der Titel des Buches ist trotzdem daneben.

Artikel in der Jungle World über Rechtsextremismus und Feminismus
Düütsche Deerns, wir kriegen euch! Nach Che Guevara und den Palästinenser­tüchern haben Rechtsextreme auch den Feminismus für sich entdeckt | Flora Eder

Oder zum anhören,
eingefangen von Judith Albrechzt | Radio Corax Halle | 19.08.2008

Quelle