Tag-Archiv für 'pornografie'

Nicht mehr ganz neu: Rezension zu MC.Sex


Eine Sexualisierungswelle rollt über Europa…
… zumindest nach Meinung zahlreicher Veröffentlichungen, die sich mit Sexualität und Pornografie beschäftigen und eine zunehmende “Verrohung” und “sexuelle Verwahrlosung ” von Jugendlichen konstatieren.
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People fuck

PG Porn

Muß Porno denn nicht böse sein?

ups

Nein muss er nicht und auch nicht zwanghaft frauenfeindlich, zumindest wenn es nach sexpositiven Feministinnen geht, (mehr…)

Romance XXX

Ducey

Catherine Breillats „Romance XXX“ 1999. 10 Jahre später. Muß als Aufhänger reichen. Könnte jetzt auch behaupten, hab ihn mir nur aus Recherchezwecken angeschaut, finde ich genauso unglaubwürdig, wie wenn ich sage, schaue mir Pornos auch nur aus Recherchezwecken an…

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King Kong

Kong

Als Erinnerung daran, dass ich über Virginie Despentes feministische King Kong Theorie berichten mag, ein Buch mit mehreren Aufsätzen zu den Themen Sexarbeit und Pornografie:

Je suis plutot King Kong que Kate Moss, comme fille. Je suis ce genre de femme qu`on n`epouse pas, avec qui on ne fait pas d`enfant, je parle de ma place de femme toujours trop tout ce qu`elle est, trop agressive, trop bruyante, trop grosse, trop brutale, trop hirsuite, toujours trop virile, me dit-on.“ [11, Despentes: King Kong Theorie] (mehr…)

re.act.feminism

performancekunst der 1960er und 70er jahre heute

klar haben wir den ausflug in die hauptstadt nicht nur darauf beschränkt, den worten von judith butler zu lauschen. unter anderem haben wir uns auch durch die durchweg sehenswerte ausstellung re.act.feminism führen lassen und es sehr bedauert, dass wir nicht die zeit hatten, sie und insbesondere das videoarchiv uns ein zweites mal ungeführt ansehen zu können. naja, auch ein grund mal nach budapest zu reisen.

mein persönliches highlight dieser ausstellung war kate gilmore mit ihrem endlosversuch auf rollschuhen eine art holzrampe mit kreuzigungsanleihen raufzuklettern. eklige blutartige flüssigkeit, die schwallartig runterläuft und rampe und rollschuhträgerin immer mehr einsaut. hat bei mir einen voyeristisches immer-wieder-hinschauen-müssen ausgelöst: aber schaut selbst hier:
kate gilmore | Cake Walk | 2005

PorNo-DankeNein?

Gibt es überhaupt eine Unterscheidung zwischen „guter Liebe“ und „böser Sexualität“? Heißt gute Liebe nicht einfach schlechter Sex? Warum ist Pornoschauen nur was für harte Jungs? Kann es sein, dass wir theoretisch pornografisch und praktisch prüde sind? Warum nicht einfach mal guten Koitus und harten Kuschelsex? Warum müssen Lesben eigentlich im Bett immer ihren Mann stehen?

Sehen und gesehen werden

Im Gegensatz zu dem Gemeinplatz, daß die Pornographie den anderen (die Person, die auf dem Bildschirm gezeigt wird) zum Objekt unserer voyeuristischen Lust degradiert, müssen wir betonen, daß es eigentlich der Zuschauer ist, der die Position des Objekts einnimmt: die wirklichen Subjekte sind die Schauspieler auf der Leinwand, die versuchen, uns sexuell zu reizen, während wir, die Zuschauer, auf paralysierte Objekt-Blicke reduziert sind.
(Zizek, Slavoj: Was sie schon immer über Lacan wissen wollten und Hitchcock nie zu fragen wagten)